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Gotland und Fårö

Die hier gezeigten typischen Küstenbilder Gotlands sind überall zu finden und es ist oft ein kleiner Weg oder Pfad zu den besonders schönen Abschnitten mit einer Übersichtskarte beschildert. Es ist zu empfehlen, sich die Karte gut einzuprägen, denn schnell kann es in der urigen Naturlandschaft dazu kommen, dass man sich verläuft. Ich habe die Karten fotografiert und hatte so immer eine passende Karte in meiner digitalen Kamera zur Hand.

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Hin und wieder trifft man auf Steintürme, die von besonders geschickten Menschen gebaut wurden. Es ist erstaunlich wie hoch und stabil sie werden können.

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Die Steilküsten von Hall Hangvar haben ihren besonderen Reiz. Das wechselnde Sonnenlicht passte perfekt zu rauen Küste und die ruhige Ostsee stand im direkten Kontrast. An vielen Tagen war die Ostsee ungewöhnlich ruhig.

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Besonders in der Zeit zwischen Mai und Juli sind an vielen Orten auf beiden Inseln, verschiedenste Blumen und seltene Orchideen, wie die Orchis spitzelii (Spitzels Knabenkraut) zu entdecken. Die in Deutschland ausgestorbene violette Orchidee wächst auf Gotland ist so gut wie immer in dichten Gruppen. Es soll insgesamt etwa vierzig verschiedene Arten auf Gotland geben. Weitere farbenfrohe Motive bieten u.a. Flechten und Steinbrechgewächse auf freiliegenden Kalksteinplateaus. Über die vielen Wollgraspflanzen auf Asunden habe ich mich besonders gefreut.

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Die bekanntesten Fischerbuden stehen am Strand von Helgumannen. Natürlich sind auch an vielen anderen Orten die alten zum Teil nicht mehr genutzten Buden zu finden. Erstaunlich ist, wie abgelegen sie zu finden sind.

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Auf den zweiten Blick ist die Landschaft abwechslungsreicher als zunächst vermutet. Östlich der Insel Fårö sind sogar Sandstrände und Dünen zu finden. Im Naturreservat Ullahau ist die größte Sanddüne nach und nach zwischen Kiefern zugewachsen. Einige Kiefernwurzeln liegen zwischen den Sanddünen frei. Ein unwirklich wirkendes Motiv ergibt sich an den Stellen, wo die Wurzeln etwa einen Meter hoch über dem Boden frei liegen und der entsprechende Baum gut sechs Meter weit entfernt steht. An der äußersten Ostspitze von Fårö steht der kleine, weiße Leuchtturm Fårö-Fyr. Auf dem Dach des Leuchtturms ist eine kleine Metallfarne angebracht, die die Zahl 1847 trägt, vermutlich das Baujahr.

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