Der vier Kilometer lange Strand ist zum Teil nur wenige Meter breit und ist bei Ostwind
durch das Hochwasser nicht begehbar. Es bleibt nur der Rückweg oder ein Klettermanöver
über die herabgestürzten Bäume. Ein Klettermanöver sollte wohl überlegt sein, denn der
aufgeweichte Lehm kann schnell zur Falle werden. Unter Umständen bleibt man darin
stecken. Die einzige Treppe, die den Strand mit dem gut ausgebauten Wanderweg direkt
an der Kliffkante verbindet, liegt kurz vor Niendorf.
Im Winter ergeben sich am Brodtener Steilufer einmal mehr andere Stimmungen. Auch wenn es an der
Küste durch den ständigen Wind meist sehr kalt ist, lohnt sich ein Besuch. Bei
entsprechender Kleidung, ist der einmalige Küstenabschnitt bei herrlich frischer
Luft zu genießen. Ich bin von der besonderen Lichtstimmung und den vielen Eiszapfen an der
steil abfallenden Küste begeistert. Ein ganz besonderes Erlebnis ergibt sich, wenn der
Sandstrand festgefroren ist und die Steine vom einer dünnen Wasserschicht eingeschlossen sind.
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