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Seehund

Seehund 1
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Seehunde (Phoca vitulina) gehören zu den beliebtesten Säugetieren in Norddeutschland und doch ist nicht viel über sie bekannt. Seehunde ziehen unsere Aufmerksamkeit u.a. durch ihr sympathisches Aussehen auf sich. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass es sich um Raubtiere mit scharfen Zähnen handelt, die durchaus auch für Menschen gefährlich sein können. Allerdings sind Seehunde sehr scheu und flüchten vor Menschen. Seehunde unterscheiden sich zu den Kegelrobben hauptsächlich durch den rundlichen Kopf und in ihrer Größe. Kegelrobben werden etwa doppelt so groß wie Seehunde und haben einen Kegelförmigen Kopf. Als Ruheplätze ziehen Seehunde flache Sandbänke im Wattenmeer vor. An Land wirken Seehunde etwas plump, aber das täuscht, bei Gefahr sind sie sehr schnell. Ich beobachte Seehunde sehr gerne, leider kann ich selber nur einen kleinen Bereich aus dem Leben der Seehunde zeigen. Lassen Sie sich in den Bann der Seehunde ziehen...


Bevor Seehunde an Land kommen, schauen sie sich zunächst vom sicheren Wasser aus um. Sie können über und unter Wasser gleichermaßen gut sehen. Zwischen den Wellen tauchen sie auf und schauen sich den flachen Strand genau an. Erst nach ausgiebiger Prüfung, machen sie sich auf den Weg an Land.

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Ich war erstaunt, wie gut Seehunde das Wellenreiten beherrschen. Ich hatte dies nie zuvor gesehen und man kann schnell erkennen, wo der Mensch sich die Technik des Wellenreitens abgeschaut hat. Nach einem kurzen Manöver vor bzw. in der Welle kommen die Tiere schnell ins flache Wasser.

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Ist das flache Wasser erreicht, schauen sie sich noch einmal genau um. Nun beginnt für die im Wasser sehr wendigen und schnellen Säugetiere der mühsame und anstrengende Teil an Land zu kommen. Hier müssen sie sich Stück für Stück in Richtung trockenen Sand robben. Wird zu dieser Zeit ein Seehund durch irgendetwas gestört, flieht er sofort wieder ins sichere Meer. Dies ist ein unnötig hoher Energieverbrauch für die Seehunde. Deshalb ist es für uns Menschen u.a. so wichtig einen Mindestabstand von mindestens 40m zu den sehr scheuen Tieren einzuhalten.

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Seehunde suchen die Nähe zu Artgenossen und bilden an Land meist eine Gruppe. Ich habe beobachtet, dass sich Seehunde nur vereinzelnd in einer Gruppe Kegelrobben aufhalten. Auch wenn sich viele Tiere an Land versammeln, halten sie immer einen gewissen Abstand zu den Artgenossen ein. Um Gefahren zu erkennen und die anderen in der Gruppe zu warnen schaut immer mal wieder ein anderer auf. Gemeinsam ist die Gruppe gut gesichert und kann sich in aller Ruhe entspannen.

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Herrlich wie friedlich es wirkt, wenn Seehunde in der Sonne liegen, dösen oder schlafen. Es scheint den Seehunden wenig auszumachen, wenn bei starkem Wind Flugsand um sie herum weht. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich am trockenen Liegeplatz sehr wohl fühlen.

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