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Flussregenpfeifer

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An Flussufern, Binnengewässern und Kiesgruben ist der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) meist in schnell laufender Haltung zu finden. Er baut kein Nest aus Zweigen, sondern nutzt eine kleine Mulde im steinigen Kieselboden. Durch die perfekte Tarnung ist der weniger scheue Bodenbrüter kaum zu finden. Beide Partner wechseln sich bei der Brut ab und sind immer darauf bedacht den Brutplatz nicht zu verraten. Durch wenige Laute stimmen sich die Beiden Vögel ab und treffen sich nur wenige Meter vom Brutplatz entfernt. Schnell aber vorsichtig läuft der Partner zum Brutplatz und setzt sich behutsam auf die zwei bis vier Eier. Auch das Gelege ist sehr gut getarnt.
Mit schnellen Schritten rennt der Flussregenpfeifer auf der Suche nach Nahrung durch sein Revier. Plötzlich bleibt er für einen kurzen Moment stehen und streckt seinen Hals für einen Augenblick, um dann gleich weiter zu laufen. Hat der Vogel zum Beispiel einen Regenwurm entdeckt, wird dieser blitzschnell fixiert und aufgenommen. Ich konnte gut beobachten wie mühsam es war einen großen Regenwurm aufzunehmen und zu verschlingen. An einem sehr warmen und windstillen Tag hatte ich das Glück den faszinierenden Vogel beim Baden an einer flachen Wasserstelle zu beobachten. Sichtlich hat der Flussregenpfeifer das Bad im kühlen Wasser genossen.


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Mitte Mai sollte es dann endlich soweit sein. Am frühen Morgen konnte ich die eben geschlüpften Küken beobachten. Es war ein kalter windiger Morgen an dem die zwei Jungen zunächst noch gehudert wurden. Dabei steckten die Jungen hin und wieder ihre Köpfe heraus. Schnell unternahm der erste Jungvogel wenige Schritte und kam gleich wieder zurück. Bereits eine Stunde später waren die etwa drei Zentimeter großen Jungvögel in einem Bereich von zwei Quadratmeter aktiv und machten erstaunliche Fortschritte.
Auch die Jungvögel sind bestens getarnt und es war eine Freude die erstaunlich selbstständigen Nestflüchter zu beobachten. Nach und nach wurde das ganze Revier erkundet. Die Eltern waren immer in der Nähe und passen auf die Kleinen auf. Als ein Bussard in großer Höhe vorbei flog, warnten die Eltern mit einem Gefahrenruf ihre Jungen und behielten die ganze Zeit den möglichen Angreifer im Auge. Die Eltern verhielten sich ruhig und die Jungen saßen regungslos, gehockt und somit gut getarnt am Boden. Als die Gefahr vorüber war entspannte sich die Situation. Den Bussard hatte ich zunächst nicht bemerkt. Erst durch das Verhalten der Flussregenpfeifer wurde ich auf ihn aufmerksam.
Bereits nach einer Woche sind die Kleinen viel größer und noch schneller geworden. Auch der Liedring war nun zu erkennen. Nach weiteren sechs Wochen sind die jungen Flussregenpfeifer nur noch auf den zweiten Blick von seinen Eltern zu unterscheiden.

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© Axel Horn, Lübeck

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