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Verschiedene Tierarten

Feldmaus (Microtus arvalis)
Die Feldmaus gehört zur Unterfamilie der Wühlmäuse. Sie gehört durch die zyklische Massenvermehrung zu den häufigsten Säugetieren Mitteleuropas. Die Feldmaus lebt vor allem in der offenen landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft. Die Tiere leben in Kolonien in komplexen Erdbauen, deren Eingänge über ein verzweigtes System langer Laufgänge miteinander verbunden sind. Die Feldmaus frisst Gras, Kräuter, Getreide und ist in der Nahrungskette häufig Beute von Störchen, Greifvögel, Eulen und Raubsäugetieren.

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Rotfuchs (Vulpes vulpes)
Als ich die Spuren im Schnee sah, war ich mir nicht sicher, von welchem Tier diese stammen. War es ein Reh, ein Hund, oder vielleicht doch ein Fuchs? Erst am Abend konnte ich dies sicher klären. Es war tatsächlich eine Spur vom Rotfuchs. Mit der Hoffnung einen Fuchs in freier Wildbahn zu sehen fuhr ich wieder an diesen Ort, vergebens. Erst einige Tage später, an einem nicht weit entfernten Ort, hatte ich das große Glück einen Rotfuchs auf einem verschneiten Feld am Waldrand zu sichten.

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Elster (Pica pica)
Die Elster gehört zur Familie der Rabenvögel und ist bei uns als „diebische“ Elster bekannt. In Asien gilt sie als Glücksbringer. Ihre Körperlänge beträgt etwa 51cm und die Flügelspannweite etwa 90 cm. Am Boden bewegt sie sich hüpfend oder gehend fort und ist dabei extrem aufmerksam und scheu. Die Elster ist ein Allesfresser, die Nahrung besteht neben pflanzlicher Nahrung aus Insekten, Würmern, Schnecken, kleinen Wirbeltieren und plündert während der Brutzeit Gelege anderer Vögel. Elstern gelten als hochentwickelt, denn sie haben die Fähigkeit sich Zusammenhänge zu merken und ihr Verständnis von Zahlen reicht bis zur Anzahl sieben.

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Aaskrähe (Corvus corone)
Die Gattung Rabenvögel besteht aus 42 Arten, wobei die kleineren als Krähen und die größeren als Raben bezeichnet werden. In Norddeutschland kommt hauptsächlich der Kolkrabe, die Saatkrähe, die Aaskrähe und die Dohle vor. Raben und Krähen zählen zu den Vögeln mit der größten Intelligenz. Obwohl der Rabe deutlich größer ist, stellt sich die Unterscheidung zwischen Rabe und Krähe auf den ersten Blick als nicht ganz einfach dar. Dagegen ist der Unterschied zwischen Aaskrähe (Corvus corone) und Saatkrähe (Corvus frugilegus) meinst recht einfach. Beide sind etwa gleich groß, wobei die Aaskrähe einen schwarzen und die Saatkrähe einen grauen Schnabel hat.

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Eichelhäher (Garrulus glandarius)
Der Eichelhäher gehört mit seiner Körperlänge von etwa 32cm und einer Flügelspannweite von etwa 53cm auch zu der Familie der Rabenvögel. Er verhält sich in seinem ganzjährigen Revier (Wälder) extrem unauffällig und ist sehr schwer zu beobachten. Das umfangreiche Nahrungsspektrum des Eichelhähers besteht aus dem jahreszeitabhängigen pflanzlichen und tierischem Angebot. Eicheln zieht er vor anderen Nussfrüchten wie Bucheckern, Haselnüsse und Kastanien vor.

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Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)
Der Sandregenpfeifer ernähren sich von Würmern, Schnecken, Krebstieren, Spinnen, Insekten und gehört zur Familie der Regenpfeifer. Er ist dem Flussregenpfeifer sehr ähnlich, ist aber ein wenig größer und kräftiger und brütet hauptsächlich an flachen, vegetationslosen Küstengebiet der Nord- und Ostsee. Das Nest besteht aus einer mit kleinen Steinen befestigten Mulde am Boden.

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Steinwälzer (Arenaria interpres)
Der Steinwälzer ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel und ist in Norddeutschland ein seltener Brutvogel. Er verdankt seinen Namen seiner speziellen Art Nahrung zu suchen, denn er dreht am Strand Steine und Muscheln um. Seine orangeroten Beine sind im Verhältnis zur Körpergröße sehr kurz. Während der Nahrungssuche läuft der Steinwälzer in aller Ruhe an Küstenabschnitten entlang und pickt im weichen Untergrund nach Nahrung. Er dreht mit dem Schnabel Steine um, damit er besser an Beute gelangt. Muscheln und andere Schalentiere werden aufgebrochen.

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Teichralle (Gallinula chloropus)
Die Teichralle wird oft auch als Teichhuhn bezeichnet, sie gehört zur Familie der Rallenvögel. Beide Elternvögel sind an der Brut beteiligt, wobei das Männchen überwiegend nachts brüten soll. Sie suchen vor Feinden in der dichten Ufervegetation Schutz und bleiben dort so lange, bis keine Gefahr mehr besteht. An Land fliehen sie gewöhnlich laufend, fliegend sind sie so gut wie nie zu beobachten. Teichrallen sind Allesfresser, wobei die pflanzliche Nahrung überwiegt. Ihre Anpassungsfähigkeit an den Lebensraum deren Nahrungsspektrum ist sehr hoch. Die Nahrungssuche wird auch auf Wiesen ausgeweitet.

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Silberreiher (Casmerodius albus)
Der Silberreiher mit seiner Flügelspannweite bis zu 170 Zentimeter ist weltweit verbreitet und somit der am weitesten verbreitete Reiher. Sein größtes Verbreitungsgebiet umfasst, weite Teile Ost- und Südeuropas, Nord-, Mittel- und Südamerikas, Asiens und Afrikas. In Mitteleuropa ist er ein lokal verbreiteter und häufiger Brutvogel. In Norddeutschland kann man den weißen Schreitvogel zwar selten, aber immer häufiger beobachten. Er lebt in Schilfgürteln an Seen, Flüssen und in Sümpfen. Üblicherweise findet der Silberreiher seine Nahrung im flachen Wasser, dass er durch ein langsames Waten durchquert.

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Turmfalke (Falco tinnunculus)
Greifvögel, wie der Turmfalke sind im Winter etwas weniger Scheu. Trotzdem kann ich nicht schreiben, dass es einfach ist diese vor die Linse zu bekommen. Zu meinem Erstaunen kam der rüttelnde Turmfalke sogar immer näher. Er war auf eine mögliche Beute fixiert und hatte mich im Versteck erst viel später bemerkt. Er hatte eine Maus erbeutet.

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Die Trinkerin / Grasglucke (Euthrix potatoria)
Als Trinkerin bezeichnet man die Grasglucke da sie im Stadium der hier gezeigten Raupe einen sehr hohen Wasserverbrauch hat. Bei der Grasglucke handelt es sich um einen Mittelgrossen Nachtfalter mit einer Spannweite von ca. 5cm. Die hier gezeigte Raupe ist ca. 7cm groß. Der Falter lebt im verborgenen und ist eher als Raupe in feuchten Wiesen, in Mooren, Bruchwäldern, an Bächen und Teichen zu beobachten. Zwischen September und Mai überwintern die Raupen an dürren Stängeln in Gräsern und Schilf. Von Ende Juni bis Mitte August fliegen die Falter.

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Traubenkirschen-Gespinstmotte (Yponomeuta evonymella)
Als ich unmittelbar an einem eingesponnen, kahlgefressenen Baum stand war ein gewisses Kribbel-Gefühl nicht zu unterdrücken. Selbst wenn ich mir die Fotos anschaue, habe ich ein unwohliges Kribbeln auf der Haut. Verantwortlich dafür war eine große Ansammlung Raupen der Traubenkirschen-Gespinstmotte, sie gehört zur Familie der Schmetterlinge. Sie hatten den ganzen Baum zum eigenen Schutz vor Fressfeinden in eine silbrig glänzende Hülle eingesponnen und systematisch kahlgefressen. Die Raupen sammeln sich in großer Anzahl im Schutz des Gespinstes und verpuppen sich. Der Baum selbst übersteht die Zeit ohne größere Schäden und treibt ein zweites mal aus.

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Grasfrosch (Rana temporaria)
Zur Gattung der Echten Frösche gehört der Grasfrosch, er wird auch „Märzfrosch“ genannt. Das kommt daher, dass Ende März der 7 bis 9 Zentimeter große Frosch aus der Winterstarre erwacht und kurz darauf mit der Paarung beginnt. Das Männchen hat gegenüber dem Weibchen viel kräftigere Vorderbeine, da es sich in der wenige Tage anhaltenden Paarungsphase auf dem Rücken des Weibchens festklammert. In dieser Zeit ist das Männchen leicht blau gefärbt, was zu Verwechslungen mit dem Moorfrosch führen kann. Allerdings ist die Färbung gegenüber dem Moorfrosch längst nicht so stark. Erst nach der Ablage der Laichballen trennt sich das Paar wieder.

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Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans)
Die Rotwangen-Schmuckschildkröte ist in Nordamerika beheimatet und lebet die meiste Zeit im Süßwasser. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den mittleren und östlichen USA bis ins nordöstliche Mexiko. In Deutschland gibt es durch ausgesetzte Tiere inzwischen auch Populationen. Ungestörte Teiche mit schlammigen Grund und dichter Ufervegetation sind ihr Lebensraum. Wie andere Sumpfschildkröten auch, hält sie sich im Frühling und Sommer viel außerhalb des Wassers auf und sonnt sich stundenlang.

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Nandu (Rhea americana)
Der Nandu ist ein flugunfähiger Laufvogel aus Südamerika. Die Art mit einer Rückenhöhe von etwa 1 Meter ist in Deutschland vom Menschen eingeführt worden. Mehrere Nandus flüchteten aus einer Freilandhaltung in Schleswig-Holstein. Auf der Flucht erreicht der Nandu Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h. Bereits ein Jahr später gab es einen erfolglosen Brutversuch sowie eine erfolgreiche Brut mit 14 Küken. Der Bestand hat sich schnell entwickelt und ist drauf zurückzuführen, das die Art offenbar recht anpassungsfähig ist. Im Winter suchen Nandus auf Rapsäckern und Stilllegungsflächen ihre Nahrung. Schäden durch die Nandus sollen nicht nachgewiesen worden sein.

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Kühe und Rinder
Ich selber kann es nicht genau beschreiben, warum ich hin und wieder die Gelegenheit nutze um Kühe oder Rinder zu fotografieren. Es ist schlicht und ergreifend so. Vielleicht ist es einfach die Möglichkeit ein Tier in aller Ruhe abzulichten und dabei mit der Brennweite zu experimentieren. Schließlich laufen sie nicht gleich weg, ganz im Gegenteil meist kommen sie sehr nah heran. Wie gut, dass immer ein „schützender“ Zaun zwischen mir und den großen Tieren war. Wie auch immer ich denke diese Aufnahmen sind sehenswert...

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Schafe und Lämmer
Es macht einfach viel Spaß Schafe und Lämmer im Frühjahr zu beobachten und zu fotografieren. Mir persönlich gefallen die hellen Tiere am besten. Gerne wird angenommen, dass man innerhalb kurzer Zeit ganz einfach solche oder ähnliche Fotos machen kann, weil man sehr Nah an die Tiere heran kommen kann. Im großen und ganzen ist es wirklich ein sehr entspanntes Fotografieren. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass gerade die jungen Lämmer sehr schnell übers Gelände laufen, dabei schnell die Richtung ändern und sich gerne hinter den Alttieren verstecken.Für mich ist es auf jeden Fall immer wieder ein großer Spaß die Kleinen bei ihren Aktivitäten zu beobachten.

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