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Singvögel

Der Haussperling (Passer domesticus) gehört wohl zu den bekanntesten Singvögeln in Deutschland, da er sich gerne in Siedlungen, in der Nähe zum Menschen aufhält. Das Männchen ist mit dem grauen Scheitel und den verschiedenen Brauntönen durchaus sehr hübsch und unterscheidet sich zum Weibchen darin, dass sie eher Farblos wirkt.

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Im Gegensatz zum Haussperling hält sich der Feldsperling (Passer montanus) weniger in der Nähe zum Menschen auf. Meist ist das Feldsperlingmännchen erst auf den zweiten Blick vom Haussperlingmännchen anhand der dunklen Kopffedern zu erkennen. Übrings, dass Weibchen ist vom Männchen nicht zu unterscheiden, da es die gleiche Federpracht trägt.

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Die Sumpfmeise (Parus palustris) brütet in Feuchtgebieten und durchaus häufig in Laub- und Mischwäldern. Der kleine, sehr flinke Singvogel ist meist paarweise anzutreffen. Eifrig sammelt er Samen und kleine Nüsse und versteckt diese in Bodennähe. Nüsse werden auch schon einmal mit dem Schnabel aufgehämmert und man könnte denken, dass ein Specht in der Nähe ist.

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Wie der Name schon sagt, ist der sehr lange Schwanz der sehr rundlich wirkenden Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) ein sehr markantes Erkennungsmerkmal. Die Wintermonate verbringen sie gemeinsam in kleinen Gruppen (etwa sechs Meisen) und halten sich nur selten und wenn, nur für kurze Zeit an Fütterplätzen auf.

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Auch der Grünling (Carduelis chloris) ist in Parks und Gärten zu finden. Das Schalennest baut er in Büschen, Hecken oder Bäumen. Der recht scheue Vogel ist kräftiger gebaut als die Meisen und hat einen auffallend großen Schnabel. Dadurch wirkt er immer ein wenig grimmig und ernährt sich von Beeren, Samen und Insekten. Im Gegensatz zum Männchen ist das Weibchen gräulich gefärbt und hat nur einige wenige grüne Federn.

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In Laub- und Mischwäldern klettern Kleiber (Sitta caesia) gerne kopfüber auf großen alten Bäumen. Dabei picken sie mit ihrem kräftigen Schnabel Insekten aus Spalten oder hämmert Nüsse sowie Samenkörner auf. Anhand seines einzigartigen Profils und der Färbung ist der Kleiber schnell zu erkennen.

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Der Dompfaff gehört zur Familie der Finken ist meist im Winter zu sehen. Im Sommer ist er kaum zu entdecken, da er sich sehr zurückgezogen und unauffällig in Wäldern aufhält. Auf seinem Speiseplan stehen Beeren, Samen und Knospen. Die auffällige rote Brust ist ein sehr markantes Erkennungsmerkmal des männlichen Gimpel (Pyrrhula pyrrhula). Das Weibchen ist mit seinem graubraunen Gefieder eher Farblos und somit gut getarnt. Ich hatte alle Mühe, den doch sehr scheuen Singvogel zu fotografieren. Immer wieder kam er nur für einen Augenblick in Reichweite und flog so schnell wie möglich mit einigen Samenkörnern zurück ins schützende Gebüsch.

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Wie auch der Neuntöter brütet der Bluthänfling (Carduelis cannabina) im offenen Gelände mit Hecken und Büschen. Es ist durchaus sehr schwierig den kleinen Finken im Photo festzuhalten, meist ist er nur im schnellen Flug oder im Gebüsch verschwindend zu beobachten. Auffälligstes Merkmal ist die blutrote Brust des Männchens, die im Winter stark an Farbe verliert. Das Weibchen und die Jungvögel haben diese auffällige Färbung nicht.

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Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) kommt häufig in Wäldern vor und ist dabei eher unauffällig und weniger schau. Der Singvogel mit der markanten roten Brust hält sich oft am Boden auf.

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Hier kommen Sie zur Fotoserie:

- Singvögel erster Teil -


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