Die verschiedenen Seeschwalben haben einiges gemeinsam. Sie sind schlank, haben
schmale Flügel und einen gegabelten Schwanz. Eines der wichtigsten Erkennungsmerkmale
ist der lange spitze Schnabel. Anhand der Schnabelfarbe kann man bereits eine
einigermaßen sichere Bestimmung durchführen.
Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
Die Rauchschwalbe baut ihr Nest aus Stroh und Schlammklümpchen
oft auf einem Mauervorsprung oder auf Balken in einer Scheune. Sie ernähren sich
von Fluginsekten und überwintern in Afrika. Ein typisches Erkennungsmerkmal ist
die kastanienbraune Kehle. Fast jeder kennt die typischen Fotos, die am
Schwalbennest entstanden sind. Ich selber finde diese nicht so interessant und
möchte hier eher seltene Aufnahmen zeigen. Hier sehen Sie eine Rauchschwalbe die
gerade Baumaterial für ihr Nest aufnimmt oder in einem Baum sitzt.
Zwergseeschwalbe (Sterna albifrons)
Wie der Name bereits sagt, ist die Zwergseeschwalbe deutlich kleiner
als die Küstenseeschwalbe. Auch sie gefällt mir durch das ähnliche Erscheinungsbild
sehr gut. Sie führt bei der Jagd die selben rasanten Manöver wie die Küstenseeschwalbe
durch. Hier zeigt sich schnell die Grenze des machbaren bei der Fotografie. Zu schnell
ist der flinke Vogel aus dem Sucherbild verschwunden und kaum wieder hinein zu bekommen.
So kommt es durchaus oft vor, dass nur Teile des Vogels oder nur der leere Himmel
abgebildet ist. Eine wirklich spannende Aufgabe, der ich mich gerne stelle.
Brandseeschwalbe (Sterna sandvicensis)
Genau wie die Küstenseeschwalbe und Zwergseeschwalbe brütet die
Brandseeschwalbe hauptsächlich auf Sandinseln
und Kiesstränden. Durch die sehr laute Stimme ist sie bereits vom weiten
zu erkennen. In Küstennähe habe ich sie nicht jagend
beobachtet, sie fliegt weiter aufs Meer hinaus.
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