Das Nordseeheilbad St. Peter-Ording liegt im Landkreis Nordfriesland. Das
markanteste Wahrzeichen sind die Pfahlbauten die am ca. 12 km langen Sandstrand
entlang gebaut wurden. Insgesamt wurden fünf Baugruppen errichtet, die je aus
drei Gebäuden für Gastronomie, Badeaufsicht und Toiletten bestehen. Mir persönlich
gefallen die Bauten am Strandabschnitt der „Badestelle Ording“ am besten.
Zur frühen Morgenstunde konnte ich so gut wie alleine den Ausblick aufs Meer
genießen. Später wurde es schnell voll. Der endlos breite und lang wirkende Strand
zieht viele Sportler an, die u.a. Kitebuggy fahren. Kitebuggy's sind dreirädrige
Gefährte, die ein lenkbares Vorderrad haben und vom Kite angetrieben werden. Je nach
Wind können Geschwindigkeiten bis zu 100Km/h erreichen. Also Vorsicht und auf die
Hinweise, sowie Absperrungen achten!
Natürlich finden sich auch viele Badegäste, Spaziergänger, Nordic-Walker und Jogger
am großzügigen Strand ein. Genügend Platz ist für alle da. Auch zum Ausruhen und
Sonnen gibt es viele Möglichkeiten wie z.B. in einem Strandkorb. Es ist sogar möglich
in einem Strandkorb zu surfen. Natürlich nicht ganz so sportlich, denn ich meine damit, mit
einem Notebook per Wireless-LAN im Internet zu surfen. Die entsprechenden Hotspots (Antennen)
sind auf den Dächern der Pfahlbauten montiert.
Ebbe und Flut spielen natürlich auch in St. Peter-Ording eine große Rolle. So konnte
ich bei Ebbe weit in die Badezone hinausgehen. Dort ergab sich ein interessantes
Motiv, denn die Badebojen lagen auf dem trockenen und im Hintergrund war ein Pfahlbau
zu sehen. Später bei Flut kam ich wieder an diesen Ort und nahm zum Vergleich den Pfahlbau noch mal auf.
Im Herbst ändert sich das Erscheinungsbild von St. Peter-Ording oft schneller als man dies
annehmen würde. Das Wetter schlägt in kurzer Zeit um und es entsteht eine ganz besondere
Lichtstimmung. Dieser ganz besondere Reiz zieht viele Menschen an den endlos weiten Strand.