Fast Überall trifft man ständig auf die zahlreich vorkommenden
Möwen. Am häufigsten habe ich Lachmöwen und
Silbermöwen gesehen und selten die Mantelmöwe. Ich muss zugeben, dass
ich mich mit der Bestimmung vor Ort zum Teil schwer tue. Dies
liegt daran , dass Farbabweichungen nicht selten sind und so die
eindeutige Bestimmung erschwert.
Lachmöwe (Larus ridibundus)
Die Lachmöwe ist in den Sommermonaten (Prachtkleid) am dunkelbraunen fast schwarzen
Kopf und den um die Augen hellen Rand zu erkennen. Im Schlichtkleid
ist der Kopf weiß und mit einem grauen Ohrfleck versehen. Die Flügel
sind zu jeder Zeit grau mit einer weißen Vorderkante. Die Altvögel
haben im Gegensatz zu dem hellbraunen Schnabel und Beine der Jungvögel
einen dunkelroten Schnabel und Beine. Zwischen März und Juli halten
sich die Vögel meist gemeinsam in einer großen Brutkolonie auf.
Silbermöwe (Larus argentatus)
Die viel größere Silbermöwe ist auch häufig anzutreffen. Zu erkennen
ist sie an den gelben Augen und dem leuchtend gelben Schnabel mit
rotem Fleck. Häufig ist die Silbermöwe an Schiffen in Küstennähe zu
beobachten. Mit nur wenigen Flügelschlägen segelt sie gerne im
Wind.
Mantelmöwe (Larus Marinus)
Die Mantelmöwe ist die größte und schwerste Möwe und eher selten an der Nord- oder
Ostsee zu beobachten. Sie ist sehr leicht mit der Silbermöwe zu verwechseln. Ein
Erkennungsmerkmal der Mantelmöwe sind die dunklen Mantelfedern und ein deutlich tieferer
Ruflaut. Der Lidring ist beim Altvogel rot.
An dieser Stelle möchte ich nicht genauer auf die verschiedenen Erkennungsmerkmale
eingehen, es würde bei den vielen Details einfach zu weit führen. Deshalb empfehle ich
dem Interessierten ein entsprechendes Vogel-Bestimmungsbuch. Es sollte die verschiedenen
Tiere als Zeichnungen abbilden, da diese oft die kleinen Details am besten wiedergeben.
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