Die Insel Møn mit der beeindruckenden Kreidefelsenküste liegt in der Hjelm Bucht
der Ostsee und gehört zu Dänemark. Es gibt natürlich viele Wege nach Møn. Für
mich bietet sich die Fährverbindung von Fehmarn aus an. Ich mag die Verbindung
zwischen Puttgarden und Rødbyhavn wirklich gerne, denn sie stellt eine angenehme
Abwechslung zur Autofahrt da und so ist ein entspanntes Fahren über Lolland und
Falster nach Møn möglich. Am Ostufer von Møn liegt die Steilküste Møns-Klint. Sie
zieht sich über etwa sechs Kilometer vom Lille Klint bei Liselund über den Store
Klint mit 128m Höhe bis hin zum Jættebrink. An mehreren Stellen kann man über eine
Treppe an den Strand gelangen. Die Haupttreppe liegt etwa in der Mitte des
Küstenabschnittes. Dort kann man auf einem Parkplatz das Auto unmittelbar an der
Treppe abstellen. Von dem durchaus anstrengenden Wanderweg der durch den Wald
oberhalb der Klinten führt kann man sehr schön auf die Küste hinab sehen.
Jedes Jahr werden durch die Herbst- und Winter- Stürme die unteren Treppenabschnitte
beschädigt und es brechen immer wieder Küstenteile ab. Die abgerutschten Kreidefelsen
lassen im Frühjahr kaum eine Wanderung am Ufer zu. Sie sind einfach zu aufgeweicht. Im
Mai wird die Küste begehbar und die Treppen sind repariert.
Wenn Sie planen nach Møn zu kommen empfehle ich Ihnen auf die Windrichtung und
Temperaturen zu achten. Bei Ostwind ist der schmale Strand schnell überflutet und
bei Windstille kommt es bei hochstehender Sonne zu unerträglicher Hitze. Die
Sonnenbrandgefahr ist dreifach hoch, denn die reflektierende Sonne vom hellen
Kreidefelsen und der See ist nicht zu unterschätzen. Ich kann einen Besuch auf
Møn immer wieder empfehlen, denn jedes mal sieht der Küstenabschnitt anders aus.
Der wolkenfreie Himmel im Sommer ist wirklich beeindruckend und doch gefallen mir
die Stimmungen mit Wolken eben so gut. Die ziehenden Wolken zeigen die imposante
Küste schnell in einem neuen Licht und manchmal wünschte ich mir an verschiedenen
Stellen gleichzeitig zu sein.
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