Die hufeisenförmige Schlucht von “Asbyrgi” ist nur aus dem Flugzeug genau zu
erkennen. Am Ende der Schlucht ergibt sich ein toller Blick auf einen malerischen
See mit glasklarem Wasser und vielen grün wachsenden Pflanzen.
In Nationalpark “Jökulsarglijufur” in der Schlucht “Jökulsá-Cañon”befindet sich
Europas größter Wasserfall, der Dettifoss. Eine riesige, endlos lang wirkende
Schlucht, die in der Einöde des Hochlandes liegt. Der 100m breite und 44m hohe
Wasserfall ist an seiner großen Sprühwasserwolke bereits aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen.
Entlang der rauhen Küste der Ostfjorde sind hohe Berge, schöne Buchten
und verschiedene Lichtstimmungen zu sehen.
Eine der größten Attraktionen in Island ist mit Sicherheit der etwa 200m tiefe
Gletschersee “Jökulsárlón“ des Europas größten Gletschers „Vatnajökull“. Ein
beeindruckendes Schauspiel, wie sich die Eisberge auf dem See drängen und zum
Teil kentern. Es herrscht eine unbeschreibliche Geräuschkulisse zwischen den Eismassen.
Die mächtigen Gletscherzungen ragen fast bis auf Meereshöhe und scheinen still
zu stehen. Das diese in ständiger Bewegung sind lässt sich mit dem bloßen Auge
nur über einen sehr langen Zeitraum feststellen.
Auf mich wirken die endlos riesigen Gletscher unbezwingbar. Durch die
dunkle Asche der Vulkane ergeben sich im Eis interessante Strukturen.
Der starke Wind an der offenen Ostküste bringt riesige Wellen mit sich. Der hohe
Kontrast der weißen Wellen zum schwarzen Strand ist atemberaubend. Ein tolles Naturschauspiel.
In Island gibt es etwa 4000 Rentiere (Rangifer tarandus). Für die weite Landschaft nicht
sehr viele und so war es wirklich Glück die wunderbaren Tiere mit dem langen und dichten
Fell aus der Nähe zu beobachten. Im unwegsamen Gelände spreizt das Rentier seine großen
Hufe und erhält somit einen festen Tritt. Alle Rentiere haben ein Geweih, also die
männlichen und weiblichen Tiere gleichermaßen. Dies ist bei Hirschen keineswegs
normal, denn normalerweise haben nur die männlichen Tiere ein Geweih.
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