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Gänse

In Norddeutschland habe ich am meisten Graugänse (Anser anser) beobachtet und fotografiert. Hier möchte ich Ihnen weitere Arten zeigen und ein wenig vorstellen. Sie alle ziehen in großen Trupps mit eindeutigen, lauten Rufen.

Die Weißwangengans (Branta leucopsis) ist bei uns in Norddeutschland ein reiner Zugvogel. Im hohen Norden bei Spitzbergen brüten sie und ziehen im Herbst an der Westküste von Schleswig-Holstein in die Niederlande. Weißwangengänse werden auf Grund ihres aussehen auch gerne als Nonnengänse bezeichnet. Vielleicht schauen Sie sich die Flugaufnahmen einmal unter diesem Aspekt an.

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In Sibirien brütet die Ringelgans (Branta bernicla). An der Westküste von Schleswig-Holstein überwintert sie und ist in Küstennähe auf Nahrungssuche nach Seegras zu beobachten. Eindeutig ist die Ringelgans, wie der Name schon sagt, an ihrem hellen Ring am Hals zu erkennen. Sie ist kleiner als die Weißwangengans und wirkt für mich weniger elegant.

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Während des Fluges sind die Blässgänse (Anser albifrons) oft erst beim zweiten Blick von den Graugänsen oder Saatgänsen zu unterscheiden. Letztendlich hilft der eindeutige Ruflaut und natürlich die blasse Fläche am Schnabel bei der Bestimmung. Für mich war das überfliegen eines sehr großen Trupps bei Sonnenaufgang ein tolles Erlebnis. Zunächst tauchen nur wenige Gänse am Horizont auf, später wurden es immer mehr und ich wurde von ihnen direkt überflogen. Dabei entstanden auch die ungewöhnlichen Weitwinkelaufnahmen.

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Mit dem unverwechselbaren Gefieder und dem tiefroten Schnabel ist die Brandgans (Tadorna tadorna) eindeutig zu bestimmen. Sie ist deutlich kleiner als eine Graugans und brütet in Erdhöhlen (u.a. verlassenen Kaninchenbau). Ich könnte sie an der Ostsee- und Nordseeküste, sowie im Binnenland an großen Seen beobachten.

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Die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) gehört zu den Halbgänsen und zeichnet sich durch das sehr farbige Gefieder aus. Beide Geschlechter sind fast gleich gefärbt und können kaum unterschieden werden. Im Vergleich zur Graugans ist sie deutlich kleiner. In Norddeutschland kommt diese Art eher selten vor. Bei der Nilgans handelt es sich um einen afrikanischen Brutvogel der sich hin und wieder nach Nordeuropa verfliegt.

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Hier kommen Sie zur Fotoserie:

- Gänse im Winter -


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