Entenvögel haben relativ kurze Beine, einen kurzen kräftigen Schnabel und sind an fast
allen Gewässern zu finden. Einige Arten sind an den Menschen so stark gewöhnt, dass die
Tiere meist in Parks extrem nah kommen. Manchmal überquert eine Entenfamilie eine Straße
und hält den Verkehr regelrecht auf.
Stockente (Anas platyrhynchos)
Die häufigste und wohl bekannteste Ente ist die Stockente. An fast allen Gewässern, oft
auch in Parks trifft man sie an. Die oft sehr unterschiedliche Farbgebung kommt durch
Kreuzung verschiedener Entenarten zustande. Diese etwas schwer zu bestimmenden Enten
werden als Hybride bezeichnet. Überwiegend wird pflanzliche Nahrung von der Wasseroberfläche
oder durch Gründeln vom Gewässerboden aufgenommen.
Reiherente (Aythya fuligula)
Das Reiherentenmännchen hat fast schwarzes Gefieder und ist an den Flanken weiß. Markant
ist die gelbe Iris und der blaugrau gefärbte Schnabel und Beine. Das Gefieder des Weibchens
ist braun und hat keine weißen Flanken. Die Reiherente ist an vielen Gewässern zu Hause und
einiges ruhiger und zurückhaltender als Stockenten.
Schellente (Bucephala clangula)
Die Kopfform einer Schellente ist markant dreieckig und der Schnabel ist kurz. Auch bei
dieser Entenart ist das Weibchen unscheinbar Braungrau gefiedert.
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