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Eichhörnchen

Eines der bekanntesten Tiere in Mischwäldern, Gärten und Parks ist das etwa 20cm große Eichhörnchen (Sciurus vulgaris). Es ist durch seinem buschigen rotbraunen bis schwarzbraunen Schwanz unverwechselbar. Dieser wird beim klettern und springen zum Gleichgewicht halten und steuern eingesetzt. So sind Sprünge von über einem Meter von Baum zu Baum möglich. Ich konnte beobachten, dass selbst ein Absturz aus einer Höhe von drei ein halb Metern kontrolliert und unbeschadet verlief. Das Eichhörnchen landete auf sein Pfoten

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Ein hervorragender Geruchssinn und das gute Gedächtnis hilft die über den Herbst versteckten Nüsse und Eicheln im Boden oder in Baumhöhlen wieder zu finden. Selbst im tiefen Schnee ist die begehrte Beute zu finden und schnell ausgegraben. Das öffnen der Nüsse ist angeboren und wird mit der Zeit immer weiter verfeinert. Die lauten, schabenden Geräusche beim offenen einer Wallnuss sind meist eher zu hören als man das Eichhörnchen im hohen Baum sieht. Es ernährt sich natürlich nicht nur von Nüssen. Auch Baumsamen, Pilze, Früchte und Insekten auf dem Speiseplan. Gelegentlich sind auch Vogeleier und sogar Jungvögel dabei.

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Über den Winter zieht sich das Eichhörnchen gerne tagelang in seinen 20-30cm großen Bau zurück (den sogenannten Kobel). Bei Eis und Schnee ist das Tier seltener zu sehen. Ich hatte das große Vergnügen Eichhörnchen im Schnee bei der Nahrungssuche zu beobachten und zu fotografieren.

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Zunächst sind mir an den Ohren die langen Haarbüschel aufgefallen, die einen wirkungsvollen Kälteschutz bieten. Ich bin der Meinung, dass die Eichhörnchen dadurch noch hübscher aussehen. Hin und wieder konnte ich sehr gut beobachten, wie sich Eichhörnchen ihre Pfoten von Schnee befreit haben. Ich hatte das Gefühl als ob es ihnen unangenehm ist und beobachtet, dass Wege am Boden durch hohe, noch weitere Sprünge mit wenig Schneekontakt zurückgelegt wurden.

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Gerne ziehen sich Eichhörnchen in einen Nadelbaum zurück. Dort ruhen sie sich auf einem Ast sitzend oder liegend aus. Bevorzugt wird ein wind- und sicht- geschützter Platz an dem auch größere Vögel wie zum Beispiel Krähen nicht herankommen. Ein besonderes Erlebnis war für mich zu sehen, wie in aller Ruhe ein Eichhörnchen eingeschlafen war.

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