Die westlichste Spitze Cornwalls wird als Land’s End bezeichnet. Die beeindruckende Steilküste ist hier
ca. 60m hoch und es führt ein scheinbar endloser Wanderweg direkt an der Küste entlang.
In unmittelbarer Nähe zu Land’s End liegt ein ganz besonderes Freilichttheater, das Minack Theatre. Es
wurde in einen Felsenabhang gebaut. Von dort aus hat mich die naheliegende Bucht von Porthcurno in den
Bann gezogen. Die Strände und die Farbe des Wassers waren einmalig schön.
An der Küste des Atlantischen Ozeans sind immer wieder herrliche Motive von der Steilküste möglich. Das
Wetter ändert sich sehr schnell und so kommt es immer wieder zu neuen Lichtstimmungen. Der ständige Wind
lässt die hohen Wellen an der rauen Steilküste brechen. Ein beeindruckendes Erlebnis, dass
durch die weite Küste ganz besonders wirkt.
Der schöne Ort St. Ives hat auf mich unangenehm hektisch gewirkt. Endlos viele Besucher kommen
nach St. Ives, um in dem bekannten Ort mit den vielen Sandstränden Ferien zu machen. Das besondere
Licht von St. Ives hat viele Künstler inspiriert, da es einen besonders angenehmen südländischen
blauen Farbton hat. Ein beeindruckender Ort, in dem aus meiner Sicht zu viel Trubel war.
Boscastle liegt in einem tiefen schmalen Tal direkt an einer Mündung zum Meer. Mit 221m liegt hier die
höchste Klippe Cornwalls. Unmittelbar zwischen den Klippen konnte ich die mächtige Brandung des
Atlantiks fotografieren. Ich konnte mich auf Grund des starken Sturmes kaum halten und innerhalb
weniger Minuten war ich von der Gischt nass.
Am zerklüfteten Küstenabschnitt Cornwalls liegt der kleine Ort Tintagel. Besonders gut ist das alte
Postamt erhalten, es hat aus meiner Sicht einen einmaligen Charakter. Interessant
war auch die Bauweise einiger Grundstücksmauern.
Die Reise führte von Cornwall zurück in Richtung Dover. An der Nordostküste Devons liegt das kleine
Fischerdorf Clovelly. Clovelly ist im Privatbesitz und um das Dorf zu erhalten werden Eintrittsgelder
genutzt. Das besondere ist, dass der Ort mit dem kleinen Hafen sehr steil am Hang liegt und
ausschließlich zu Fuß über einen etwa 800m langen Weg über Kopfsteinpflaster besichtigt werden kann.
Der sogenannte Bath Stone, ein historisch bedeutender Werkstein prägt das Stadtbild von Bath. Es handelt
sich um Kalkstein, deren Oberfläche den Ruß aus alten Zeiten angenommen hat. Somit sind viele Wände durch
eine schwarze Schicht von Ruß verunreinigt. Die Reinigung ist eine sehr aufwendige Handarbeit. Sehenswerte
Bauten findet man um den Circus von Bath, der Pulteney-Brücke und dem Königlichen Halbmond (Royal Crescent).
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