Bornholm
Bornholm, die dänische Ostsee-Sonnen-Insel liegt vor Südschweden. Von Lübeck aus
ist sie u.a. mit der TT-Line - Fähre von Travemünde nach Trelleborg, dann mit dem
Auto (ca.47Km) nach Ystad und mit BornholmTrafikken nach Rønne zu erreichen. Die
Überfahrt mit der Schnellfähre "Villum Clausen" von Ystad nach Rønne, der Hauptstadt
von Bornholm, ist sehr beeindruckend. Mit dem Katamaran ist man nur eine Stunde und
zwanzig Minuten unterwegs. Eine herkömmliche Fähre ist auf dieser Strecke etwa
zwei ein halb Stunden unterwegs.
Man kann die Insel im groben in drei Bereiche unterteilen. Im Norden findet man
eine sehr schöne Steilküste aus Granitfelsen und im Landesinneren gibt es viel
Wald. Der Süden zeigt sich mit seinen endlosen Dünen und dem besonders feinen
Sandstrand in einem tollen Kontrast zum Norden. Viele Bauwerke können als
Wahrzeichen von Bornholm angesehen werden. Im Norden findet man die
Schlossruine "Hammershus" und im Landesinneren die typischen Rundkirchen.
Mir persönlich gefallen die schroffen Felsformationen und die Heidelandschaft
im Norden am besten. Viele Wanderwege am Hammerknuden können von Sandvig
ohne Auto direkt erreicht werden.
Immer wieder sind verschiedene Pflanzen und Blumen direkt an den Wanderwegen
zu entdecken. Wacholder, Heideginster und viele andere Arten schmücken die
Landschaft. Leider kann ich selber nicht genau bestimmen, was ich für Pflanzen
gesehen und vielleicht fotografiert habe. Vielleicht ist es auch gar nicht
so schlimm, schön sind die Pflanzen allemal.
In den Wäldern trifft man manchmal auf ganz merkwürdig gewachsene Bäume.
Ich war erstaunt, was es alles gibt. Zum Beispiel der im Bogen gewachsene
Stamm oder der Baum der sich eine art „Stütze“ angelegt hat. Man könnte
annehmen, dass es sich um optische Täuschungen handelt, aber nein es ist Natur pur.
Im Gegensatz dazu sind die schmalen Serpentinenwege fast langweilig. Allerdings
aus Autofahrersicht sind sie durchaus spannend. Besonders dann, wenn unerwartet
ein LKW entgegenkommt und man gar nicht weiß wie es weitergehen soll.
Letztendlich findet man immer eine Lösung.