Logo
Themenübersicht | Über mich | Links | Email

Austernfischer

Der Austernfischer (Haematopus ostralegus) gehört zu den Watvögeln. Er brütet häufig an Stränden und Wiesen in der Nähe zur Küste. Mit dem großen Schnabel stochert er nach Würmern und kann damit sogar Muschel knacken. Ich habe den durchaus sehr fotogenen Vogel an der Nordsee beobachtet und fotografiert. Ich war erstaunt wie Austernfischer ihre Beute im „nichts“ finden. Damit meine ich, dass selbst in einer größeren Tiefe Würmer am Strand sicher zu finden sind.

Das mit dem großen, spitzen Schnabel im Watt nach Beute gestochert wird, kannte ich bereits von früheren Beobachtungen. Aber das der Vogel seinen Kopf in den Sand steckt kannte ich bisher nicht. Die meist fest im Sand steckenden Würmer werden kräftig gezogen und dann schnell verschlungen. Nach einer kleinen Pause geht die Suche sofort weiter. Mit schnellen Schritten läuft der Austernfischer suchend, direkt an der Wasserkante über den flachen Sand. Schnell ist eine weitere Beute ausfindig gemacht und der „Kampf“ mit der Beute beginnt von vorn.

Foto Foto Foto

Foto Foto Foto Foto

Foto Foto Foto

Foto Foto Foto Foto


An der Schleswig-Holsteinischen Westküste wird der Austernfischer „Halligstorch“ genannt. Als ich dies zu ersten mal gehört hatte, war ich etwas überrascht. Später war es einleuchtend, denn im Vergleich zum Weißstorch sind viele Gemeinsamkeiten festzustellen. Damit meine ich nicht nur die gleichen Farben und den langen roten Schnabel, sondern auch das Verhalten bei der Nahrungssuche...

Foto Foto

Foto Foto Foto

Foto Foto Foto

Foto Foto


Die Austernfischer-Eltern haben während der Jungenaufzucht viel zu tun. Der junge, flugunfähige Halligstorch muss ständig mit Nahrung versorgt werden und darf in der ersten Zeit nur kurz sein Versteck verlassen. Die Gefahr von Angreifern aus der Luft ist auf den weitläufigen Wattflachen zu groß. Der junge Austernfischer ist gut getarnt und kann sehr schnell laufen. Zwischen den Steinen an der Küste verhält er sehr geschickt und nach wenigen Augenblicken ist er kaum zu sehen.

Die Eltern suchen im Watt nach Nahrung und bringen entweder im Laufschritt oder im Flug die Beute zu ihrem Jungen. Der Jungvogel erkennt seine Eltern frühzeitig und kommt dem Altvogel aus dem Versteck laufend entgegen. Die Beute wird abgelegt und vom Jungvogel aufgenommen. Nach wenigen Sekunden macht sich der Altvogel wieder auf die Nahrungssuche und der Jungvogel versteckt sich wieder zwischen den Steinen. Dabei wählt der Kleine sehr geschickt einen windgeschützten Bereich auf. Die Eltern kümmern sich sehr intensiv um ihren Jungen, so lernt der kleine Halligstorch schnell und kann immer öfter alleine gelassen werden.

Foto Foto

Foto Foto Foto

Foto Foto Foto Foto

Foto Foto Foto

Foto Foto Foto

Foto Foto


Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Der Autor garantiert, dass es sich bei den Fotografien in diesem Werk um Originalaufnahmen handelt, die digital nicht verändert worden sind.

© Axel Horn, Lübeck


Home | Email | Impressum | Datenschutz | © Axel Horn
Counter